Seit dem 1. Januar 2007 greift die erste Stufe der neuen EU-Richtlinie zur Reduzierung von Schadstoffen in Farben, Lacken und Lasuren. Bis zur zweiten Stufe im Jahr 2010 werden lösungsmittelhaltige Anstriche wohl weitestgehend vom Markt verschwunden sein. Doch schon jetzt bevorzugen viele Heimwerker wasserlösliche Qualitätsfarben. Wer selber renoviert, greift immer häufiger zu umweltfreundlichen Produkten, um unnötige Schadstoffbelastungen in den Wohnräumen zu vermeiden. Aber schadstoffreduziert ist nicht schadstofffrei! Wer auf Nummer Sicher gehen will, setzt auf Biofarben. Nicht nur, dass sich die Hersteller zu einer Volldeklaration der Inhaltsstoffe verpflichtet haben – hochwertige Biofarben lassen sich zudem heutzutage ebenso gut und zuverlässig verarbeiten wie konventionelle Produkte.
So verwendet z.B. der Naturfarbenhersteller bio pin für seine Lacke, Lasuren, Dispersionsfarben und Wachsprodukte ausschließlich Naturrohstoffe wie Bienen- und Pflanzenwachs, Naturharze sowie pflanzliche Öle und mineralische Pigmente. 2006 wurden die Wohnraum- und Bienenwachslasuren des in Jever ansässigen Unternehmens mit dem europäischen Qualitätszeichen “natureplus” ausgezeichnet und erfüllen damit viel strengere Normen als etwa Produkte, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurden.
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