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Jul
05

Schadstoffausstoß bei Möbel

Nicht erst seit dem UN-Klimabericht 2007 wird die Frage kontrovers diskutiert, wie der Ausstoß des hauptsächlichen Treibhausgases CO2 reduziert werden kann. Für den Konsumenten lohnt es sich, den Blick neben den “üblichen Verdächtigen” Verkehr, Heizung und Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen auch auf sein unmittelbares häusliches Umfeld zu lenken. Durch kluge Kaufentscheidungen kann jeder etwas für den Klimaschutz tun. So ist etwa der Rohstoffeinsatz und Schadstoffausstoß bei Möbel stark unterschiedlich. Massivholz verbraucht bei der Erzeugung und Verarbeitung oft deutlich weniger Energie als synthetische Produkte. Auch bei der Entsorgung fällt die Bilanz für Holz neutral aus:

Selbst bei Verbrennung gibt es nur die Menge CO2 ab, die der Baum im Laufe seines Lebens der Luft entnommen hat. Wird Holz aber zwischen Einschlag, Verarbeitung und Verkauf rund um den Globus transportiert, entstehen durch den Transport wiederum erhebliche Mengen an Treibhausgasen. Stammt es aus unkontrolliertem Einschlag aus tropischen Regenwäldern, wird die CO2-absorbierende “grüne Lunge” der Erde geschädigt. Ökologisch vorzuziehen sind daher Massivholz-Möbel aus nachhaltiger europäischer Forstwirtschaft, die am besten in Deutschland oder im nahen Ausland gefertigt wurden. Bezugsquellen gibt der Verband der ökologischen Einrichtungshäuser.

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